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Sonntag, 20. Mai 2012
 
 
 
 
  
 

Philipp Stubenrauch

Philipp Stubenrauch, Jahrgang 1978, wurde in Mainz geboren und wuchs dann im Ruhrgebiet und am Bodensee auf. Nachdem er zunächst eher unwillig mit dem Klavier vorlieb nehmen musste, wollte er unbedingt ein Orchesterinstrument lernen. So entdeckte er mit 13 Jahren das tiefste aller Streichinstrumente - den Kontrabass - für sich und gewann bereits drei Jahre später einen ersten Bundespreis bei Jugend Musiziert. Nach dem Abitur studierte er bei Günter Klaus in Frankfurt und bei Franco Petracchi in Genf. Während dieser Zeit war er Mitglied im Bundesjugenorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2004 ist er Solokontrabassist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2009 führte er mit seinem Orchester unter Leitung von Chefdirigent Mariss Jansons das Kontrabasskonzert von J. B. Vanhal auf.
Neben der klassischen Ausbildung machte er immer wieder auch Ausflüge in andere Stilrichtungen und spielte unter anderem in der Konstanzer Jazzcombo „HØRBE“ und im Duo mit dem südafrikanischen Pianisten Surendran Reddy. 2002 war er Mitbegründer des Ensembles "nonSordino", das sich in ungewöhnlicher Besetzung (Violine, Violoncello, Akkordeon, Kontrabass) gleichermaßen Bachscher Orgelmusik, Piazollas Tangos oder auch -  zusammen mit BR-Sprecher Wolf Euba - der Literatur des 20. Jahrhunderts widmet.
Seit ein paar Jahren engagiert sich Philipp auch verstärkt als Lehrer für den Nachwuchs; so betreut er seit 2004 die Kontrabassgruppe im Bayerischen Landesjugendorchester, unterrichtet an der Akademie des Symphonieorchesters des BR und gab bereits Meisterkurse in Brasilien und Spanien. Seit 2010 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München inne.

Philipp spielt ein Instrument von Giuseppe Guadagnini, erbaut in Como um 1780.
 

 
 
 
 
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