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Sonntag, 20. Mai 2012
 
 
 
 
  
 

Sebastian Klinger

Sebastian Klinger, 1977 in München geboren und in Spanien aufgewachsen, erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Cellounterricht. Später studierte er bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien sowie bei Boris Pergamenschikow in Berlin.

Nach zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben und Stiftungen gewann er 2001 den Deutschen Musikwettbewerb in Berlin. Es folgten Debüts bei den wichtigsten deutschen Festivals sowie mehrfach Recitals im Concertgebouw Amsterdam. 2002 wurde er auf Initiative der Kölner Philharmonie eingeladen, im Rahmen der Rising Stars Series (European Concert Hall Organization) aufzutreten, was ihn schließlich in einige der bedeutendsten Musikzentren Europas und der Vereinigten Staaten führte (Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Konserthus Stockholm, Konzerthaus Wien, Concert Hall Athen u.a.).

Inzwischen konzertierte Sebastian Klinger als Solist in ganz Europa, Asien und Südafrika mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - dessen 1. Solocellist er seit 2004 ist, dem Münchener Kammerorchester, den Münchner und Hamburger Symphonikern, dem Nationalorchester der RAI Turin, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und dem Johannesburg Symphony Orchestra. Dabei arbeitete er mehrfach mit den Dirigenten Mariss Jansons, Heinrich Schiff und Christoph Poppen zusammen; im Februar 2009 folgt sein Debüt unter Riccardo Muti.

Auch als Kammermusiker spielte Sebastian Klinger u.a. an der Seite von Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Lang Lang, Chick Corea oder Bobby McFerrin. Regelmäßige Partnerschaft verbindet ihn u.a. mit Julia Fischer, Martin Helmchen, Herbert Schuch und Milana Chernyavska.
Seine bisherige Diskografie umfasst Werke für Cello solo, von denen die im Sommer 2007 entstandene Gesamteinspielung der 6 Bach Suiten für Oehms Classics besonders zu erwähnen ist sowie die im Frühjahr 2008 bei Sony Classical erscheinende Kammermusik-CD gemeinsam mit Lisa Batiashvili, Francois Leleux und Lawrence Power. Sebastian Klinger spielt auf einem Instrument von Camillus Camilli, Mantua 1736.

 
 
 
 
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