Anne Schoenholtz
Violine

Anne Schoenholtz begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel. 1995 wurde sie Jungstudentin in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof Eberhard Feltz und setzte ihre Ausbildung später in Weimar bei Prof. Jost Witter und in Luzern bei Prof. Sebastian Hamann fort.

2003 gründete sie mit Studienkollegen das Gémeaux Quartett und blieb erste Geigerin dieses Quartetts bis Sommer 2010. Das Gémeaux Quartett studierte bei Walter Levin und Sebastian Hamann in Basel sowie dem Hagen Quartett in Salzburg. Mit dem Gémeaux Quartett spielte Anne Schoenholtz zahlreiche Konzerte in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall London, der Opera Bastille Paris und dem KKL Luzern. Das Gémeaux Quartett errang viele Preise, wie z. B. 2008 den 3. Preis und den Publikumspreis beim ARD Wettbewerb in München, 2007 den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb des „Migros-Kulturprozent“ in der Schweiz, den 1. Preis des Wettbewerbs der Basler Orchestergesellschaft und den Mozartpreis der Stadt Luzern.

Neben ihrer Tätigkeit als Kammermusikerin konzertierte Anne Schoenholtz auch solistisch mit Orchestern wie den Festival Strings Lucerne, dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, dem Kammerorchester „Franz Liszt“ Weimar oder dem Festivalorchester „Classic con brio“ Osnabrück.

Von 2007 bis 2009 war Anne Schoenholtz stellvertretende Konzertmeisterin der Festival Strings Lucerne. Das Orchester stellte ihr eine Violine von Andrea Guarneri zur Verfügung. Von 2010 bis 2011 hatte Anne Schoenholtz einen Zeitvertrag beim Tonhalle-Orchester Zürich und spielt seit acht Jahren regelmäßig als Aushilfe in diesem Orchester.

Seit September 2011 ist Anne Schoenholtz Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.