Michael von Schönermark
Fagott

Michael von Schönermark wurde 1981 in Berlin geboren.

Von seinem 12. Lebensjahr an besuchte er das „Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach“ in Berlin und wurde dort als Jungstudent der „Hochschule für Musik Hanns Eisler  Berlin“ von Prof. Fritz Finsch unterrichtet. 2000 bis 2004 studierte er bei Prof. Klaus Thunemann.

 

2004 wurde Michael von Schönermark im Alter von nur 22 Jahren Solofagottist des Konzerthausorchesters Berlin. Im August 2015 wechselte er in ebendieser Position zum Tonhalle Orchester Zürich.

Seit 2017 ist er Hauptfach-Dozent für Fagott an der Hochschule Luzern.

Er ist Mitglied des Quadriga Fagottensembles.

 

Michael von Schönermark wurde 2002 beim „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München“ mit dem Sonderpreis der Theodor Rogler Stiftung ausgezeichnet. 2003 gewann er den Förderpreis des „Schleswig-Holstein-Musikfestivals.

Von 2000 bis 2004 war er Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“, von 2003 bis 2006 außerdem der Stiftung „Villa Musica“. Nach dem „Deutschen Musikwettbewerb für Solisten“ 2003 in Berlin wurde er als Stipendiat in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats aufgenommen.

 

Als Solist war Michael von Schönermark unter anderem mit dem Konzerthaus Orchester Berlin, dem Münchener Kammerorchester, dem Konzerthaus Kammerorchester und den Thüringer Sinfonikern zu hören. Als Kammermusiker tritt er regelmässig bei Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Davos Festival, dem MDR Musiksommer und dem Festival „Encuentro de Musica y Academia de Santander“ auf.

 

Seine Einspielung des Fagottkonzertes von Andrzej Panufnik zusammen mit dem Konzerthaus Orchester Berlin unter Lukasz Borowicz erschien 2013 bei cpo. Die CD wurde mit dem ICMA Special Achievement Award 2015 ausgezeichnet.

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