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Samstag
08.06.2024
ENSEMBLE OPERA AMATA
AMOR

KAMMERMUSIKFESTIVAL
08.–19.06.2024

LIEBE

Liv Lange Rohrer, Sopran, Schauspiel

Keiko Yamaguchi, Barockvioline

Rosario Conte, Laute

Dieter Lange, Violone

​Erwin Schnider, Cembalo

Tickets CHF 35

Bis 18 Jahre freier Eintritt

Studierende CHF 15

Foto opera amata EK24.jpg

Konzertprogramm

Werke von Monteverdi, Kapsberger, Francesca Caccini, Barbara Strozzi u.a. verschmelzen mit Texten von Christina Strungk und Sibylla Schwarz

Konzept: Liv Lange Rohrer und Dieter Lange

Regie: Gisela Nyfeler

Konzertsponsor

Ein halbszenisches Konzert zum Thema «Liebe»

Das Eröffnungskonzert des Kammermusikfestivals mit der Sopranistin Liv Lange Rohrer aus Sarnen entführt uns direkt ins Festivalthema "Liebe". Es geht um AMOR, einerseits den Liebesgott mit seinen Liebespfeilen, anderseits aber um die Liebe an sich und ihre Auswirkungen. 

Ausgewählte Werke aus dem 17. Jahrhundert (Monteverdi, Kapsberger, Francesca Caccini, Barbara Strozzi u.a.) verschmelzen mit Texten von Christina Strungk und Sibylla Schwarz. 

Ensemble opera amata

Das unter diesem Namen auftretende Ensemble gründete sich aus der Leidenschaft und Liebe seiner Mitglieder zur Oper. Um Dieter Lange als musikalischer Leiter, der sich der historischen Aufführungspraxis mit Begeisterung verschrieben hat, und seiner Tochter, der Sängerin Liv Lange Rohrer, gruppiert sich eine Reihe ausgewählter Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus dem Umfeld des von Dieter Lange mitbegründetem Orchestra La Scintilla, die diese Leidensschaft mit ihnen teilen. 

Die Musikerinnen und Musiker des Ensembles (für AMOR sind dies: Keiko Yamaguchi, Violine; Rosario Conte, Laute; Erwin Schnider, Cembalo; Dieter Lange, Violone; Liv Lange Rohrer, Sopran) haben sich alle auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis erfolgreich aus- und weitergebildet und werden immer wieder von anderen Spitzenensembles zur Mitwirkung engagiert. 

Mit dem Ensemble opera amata sollen Werke und Projekte – szenisch wie konzertant – realisiert werden, die in dieser Art noch nie zu Gehör gebracht oder aufgeführt wurden und so aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet werden. Das Ensemble opera amata realisierte erfolgreich das Projekt «Ariadne- Eine Frau sieht rot» 2017, 2013 das Projekt «Liebessagen» und 2008 «Mit Jeans und so in die Oper» in Luzern. 

www.opermalanders.ch

Bildlegende: Ensemble opera amata  (v.l.n.r.: Erwin Schnider, Cembalo; Keiko Yamaguchi, Barockvioline; Rosario Conte, Laute; Liv Lange Rohrer, Stimme, Schauspiel und Konzept; Dieter Lange, Violone und Konzept)

Liv Lange Rohrer, Sopran

Liv Lange Rohrer wurde 1984 in Luzern geboren. Nach der Ausbildung am Pädagogischen Ausbildungszentrum Musegg in Luzern zur Primarlehrerin studierte der lyrische Sopran an der Hochschule für Musik Luzern bei Prof. Liliane Zürcher. Weitere wichtige Ausbildungsimpulse holte sich Liv Lange Rohrer in Amsterdam bei der Gesangspädagogin Mariëtte Witteveen, bei Prof. Nicholas Provenzale an der renommierten Mahidol University in Thailand sowie in London bei Prof. Raymond Connell. Seit Juli 2014 wohnt Liv Lange Rohrer mit ihrer Familie wieder in der Schweiz.

Ihre Konzert- und Operntätigkeit führt sie zur Zusammenarbeit im In- und Ausland mit renommierten Orchestern und MusikerInnen wie dem Barockensemble La Scintilla, dem Collegium Musicum Luzern, dem Capriccio Basel, den Basler Madrigalisten, dem Ensemble Corund und vielen weiteren. Liv Lange Rohrer vermag es mit ihrer warmen, lyrischen und doch glockenklaren Stimme, ihrer ausgeprägten Musikalität sowie ihrem leidenschaftlichen Schauspiel die Zuhörerinnen und Zuhörer zu verzaubern. An Liederabenden begeistert die Künstlerin ihr Publikum mit Wort und Stimme.

Gemeinsam mit ihrem Vater und Musiker Dieter Lange hat sie das Ensemble opera amata und den Verein oper mal anders gegründet. www.livlangerohrer.com

 

 

Keiko Yamaguchi, Violine

Keiko Yamaguchi wurde in Tokio geboren. Sie studierte an der Tokyo National University of Fine Art and Music bei Takashi Shimizu und später in Basel bei Adelina Oprean und Gérard Wyss.

Sie absolvierte an der Hochschule Luzern – Musik bei Giuliano Carmignola das Solistendiplom mit Auszeichnung. An der Schola Cantorum Basiliensis bildete sie sich bei Chiara Banchini auf der Barockgeige weiter. Während ihrer Studienzeit in Japan erhielt Keiko Yamaguchi sehr wichtige musikalische Impulse vom Amadeus Quartett und von Yasuro Sumi.

Keiko Yamaguchi ist Mitglied des Luzerner Sinfonieorchesters, des Ensemble Amalthea und des Duos mit Rosario Conte. Mit einer besonderen Vorliebe für Kammermusik auf historischen und klassischen Instrumenten spielt sie ein Repertoire vom Hauptbarock bis zur zeitgenössischen Musik.

Rosario Conte, Laute

Rosario Conte wurde 1966 in Taranto geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit dem Studium von Geige und Gitarre und wandte sich später historischen Zupfinstrumenten und der historischen Aufführungspraxis zu. Er studierte Barockgitarre, Laute, Theorbe und Basso Continuo an der Musikhochschule „N. Piccinni“ in Bari und erhielt dort für seine Abschlüsse in den Fächern Gitarre und Laute jeweils die höchste Auszeichnung. Von 2002 bis 2004 war er Student bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis.

Im Rahmen seiner intensiven Konzerttätigkeit als Solist und Continuo-Spieler wirkt er in vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern mit, die auf das Spiel historischer Instrumente spezialisiert sind, wie dem Kammerorchester Basel, der Accademia Bizantina, dem Balthasar-Neumann Ensemble, dem Freiburger Barockorchester, Giardino Armonico, I Barocchisti usw. und spielt regelmäßig bei zahlreichen Festivals Alter Musik.

Von 2005 bis 2013 hat Rosario Conte die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli regelmässig begleitet. Rosario Conte hat bei verschiedenen namhaften Labels wie Deutsche Grammophon, Decca, DHM und Sony Einspielungen veröffentlicht und für diverse Rundfunksender aufgenommen.

Dieter Lange, Violone

Dieter Lange wurde in Wuppertal geboren und wuchs in Konstanz auf. Nach der Ausbildung zum Kontrabassisten in Basel und Turin war er mehrere Jahre Mitglied der Festival Strings Lucerne und als gefragter Kammermusiker tätig. Es folgte ein Studium in Dirigieren bei Prof. Ralf Weikert und in Komposition bei Caspar Diethelm. Ausserdem begann er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis zu beschäftigen und im aktiven Dialog mit führenden Exponenten wie Nikolaus Harnoncourt, Reinhard Goebel, Gerhard Darmstadt, William Christie, Laurence Cummings, Riccardo Minasi u.a. bildet er sich auch heute noch stetig weiter. Dieter Lange ist Dozent für Kontrabass an der Hochschule Luzern, war langjähriges Mitglied der Philharmonia Zürich und Gründer und Präsident des auf historischen Instrumenten spielenden „Orchestra La Scintilla“ an der Oper Zürich. In dieser Tätigkeit trat er mit namhaften Künstlern in allen grossen Konzertsälen Europas und Nordamerikas auf, insbesondere mit Cecilia Bartoli, mit der gemeinsam die CDs „Maria“, Bellinis „Sonnambula“ und  „Norma“ realisiert und preisgekrönt wurden. Als Dirigent leitete er diverse Opernprojekte (u.a. Henzes „Pollicino“, Mozarts „Zauberflöte, Pergolesis „Serva Padrona“) mit grossem Erfolg, 2017 «Ariadne- Eine Frau sieht rot», sowie 2013 die viel beachtete Opernproduktion „Liebessagen“ im Gletschergarten Luzern. Mit dem Orchester „Santa Maria“ Luzern führte er von 2002 bis 2008 Konzerte im In- und Ausland auf. Das Orchester Emmen dirigiert er aus Überzeugung von der ihm wichtigen Arbeit mit Laienmusikern. Mit seiner Familie lebt Dieter Lange in Kriens.

 

Erwin Schnider, Cembalo

Geboren und aufgewachsen im Entlebuch, Luzern.

Pädagogische Ausbildung am Lehrerseminar Hitzkirch, Studien in Kirchenmusik, Orgel und Chorleitung an der Musikhochschule Luzern.Gesangsstudium bei Barbara Locher, Peter Brechbühler und Regina Jacobi. Weiterführende Meisterkurse bei Bodil Gümoes in Kopenhagen und Hans Joachim Beyer in Leipzig. Als Sänger ist Erwin Schnider vor allem in der Kirchenmusik anzutreffen. Rege Konzerttätigkeit, CD Einspielungen und Tourneen mit den Basler Madrigalisten, der Capella Murensis sowie dem Ensemble Orlando, Fribourg und dem Ensemble Corund, Luzern.

Erwin Schnider ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich und wirkt als Organist an der Kirche St. Martin in Malters. www.erwinschnider.ch

 

Gisela Nyfeler, Regie und Dramaturgie

Gisela Nyfeler, geboren 1982 in Luzern, studierte an der Universität Bern Theaterwissenschaft, Geschichte und Germanistik (lic. phil. Theaterwissenschaft, 2009).

Sie ist als freischaffende Regisseurin für Schauspiel, Musiktheater und transdisziplinäre Projekte tätig. Unter anderem auch für Opernproduktionen wie La Serva Padrona 2008, Don Giovanni 2013, Ariadne- eine Frau sieht rot 2017. Als Dramaturgin verfasst sie Bühnenadaptionen für Live-Hörspiele und Comiclesungen und arbeitet bei Tanztheaterproduktionen mit.

Gisela Nyfeler ist Gründungsmitglied und Koordinatorin des Produktionsvereins lux&ludus.

Sie erwarb 2013 an der Universität Basel einen MAS Kulturmanagement und leitete von 2019 bis 2023 die Schweizer Kulturbörse. www.giselanyfeler.ch

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